oldenburg


Das Wort Gäste ist oben in Anführungszeichen gesetzt, weil es sich in diesem Beitrag um Personen handelt, die ich nicht als Gäste bezeichne. Ich hätte auch anti-Gäste schreiben können. Diese Menschen zeichnen sich im Besonderen dadurch aus, das sie sich einfach nicht Benehmen können. Oder wollen. So ganz kann ich mich nicht in solche Denkweisen hineinversetzen. Obwohl… Denkweisen? Das würde ja heissen, das dort im Kopf irgendwas passiert. Ich glaube eher, das viele Leute es selbst garnicht wahrnehmen, wie blöd sie sich benehmen. Das liegt ziemlich am Alkohol, der da eine gewichtige Rolle spielt.

Doch als viel gefährlicher schätze ich die Leute ein, die es wirklich drauf anlegen. Die sind nicht betrunken. Die sind einfach sozial überhaupt nicht auf der Höhe. Die leben so für sich. In ihrer eigenen Welt. Und wenn ihnen dort zu langweilig wird- wem laufen die dann über den Weg? Klar, mir!

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Was an diesem Freitag so im Metro lief, kann man hier nachlesen

…und natürlich habe ich gesessen. (more…)

In der Weekend Starter Playlist Sektion gibt es neues vom letzten Freitag. Obwohl es das letzte Kramermarkt-Wochenende war, ist es doch ganz ok besucht gewesen…

Tja- da habe ich solange nix geschrieben und nun weiß man garnicht, wie man anfangen soll (Das gute an diesem Satz ist, dass man bereits angefangen ist). Am besten am Anfang:

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Da heute der 20ste ist, erstmal der Soundtrack. Und bald folgen wieder “normale” Beiträge. Es gibt da einiges zu berichten… Doch ganz zuerst bin ich erstmal die Woche über in Urlaub- also quasi jetzt schon in Richtung Eifel.

  • Everybody gets knocked down - how quick are you gonna get up”

The Hours - Ali in the Jungle

The Hours waren mir fast gänzlich unbekannt- jedoch dürfte fast jeder die ehemalige Band “Pulp” kennen, in der sich The Hours Musiker Antony Genn vorher ausgetobt hat. Das super Video ist übrigens vom britischen Künstler Damien Hirst gestaltet worden. Desweiteren hat der Flo von www.wasdenktflo.de den ganzen Text und die darin vorkommenden Figuren recherchiert. Wer also (wie ich) nicht weiß, wer mit Simpson on the mountain gemeint ist, bitte dort vorbeischauen.

 

  • “I say yeah yeah

Pepe Deluxe - Mischief of Cloud six

Mit “Before you leave” hatten die Finnen 2001 einen kleinen Hit, da Levi´s diesen Song für die Twisted Jeans Werbekampagne nutzte. Auf dem aktuellen Album “Spare time Machine” finden sich noch 9 weitere mit Samples vollgestopfte Songs. Anspieltipp: Neben dem hier vorgestellten Mischief of Cloud six mögen eure Ohren bestimmt auch Forgotten Knights und Pussy Cat Rock.

 

  • “Don´t be so cold

The Black Seeds - The Answer

Man muss hier garnicht um den heissen Brei herumreden: The Answer ist hypnotischer Neuseeland Raggae- und nix anderes. Ideal für das aktuell sommerliche Herbstwetter. Einfach Augen zu, das Album “Into the Dojo” eingelegt und der Regen ist fast vergessen.

 

  • Just before you´ve realized they shot you back in time”

Electric Soft Parade - If that´s the case, then I do´t know

Sentimental angehauchter Pop-Gitarrenrock, irgendwo zwischen einsamer Traurigkeit und vergnügtem Alleinsein. Ich glaub, das trifft´s irgendwie. Und deswegen hier gleich und jetzt sofort das Video der Band aus Bristol. (aktuelles Album “No need to be downhearted”)

 

Der 20te im Monat ist Soundtrack Zeit:

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“Hallo! Kann man sich auch was wünschen?”

“Hallo- ja klar, kann man”.

Wünschen kann man sich alles bei mir. auch musikalische Sachen. Ich würde mich sogar hinreissen lassen Autogrammwünsche zu erfüllen. Oder mehr blaues Licht und weniger Strobo, oder so. Natürlich wollte das Mädel sich aber tatsächlich einen Song wünschen.

“Könnt ihr was von Maxïmo Park spielen?” 

Das “ihr” in der Frage fand ich gut. Bin zuletzt auf dem mittelalterlichen Markt mit “ihr” angesprochen worden. Und da sollte ich was kaufen. Aber Maxïmo Park? Eigentlich gucke ich in solchen Situationen nach oben und deute mit den Händen in den Raum… So das mein Gegenüber angeregt wird nochmal richtig hinzuhören. Aber weil ich das “ihr” so nett fand, sagte ich nur:

“Können wir. Und- machen wir auch gerade…”

Es war zwar ein Song von dem neuen Album, wenn man aber Maxïmo Park gut findet und sie somit schonmal gehört hat, erkennt man die markante Stimme von Sänger Paul Smith auch bei “Girls who play guitar”. Hatte sich das Mädel dann wohl auch gedacht und ging zurück auf die Tanzfläche.

Später am Abend kam noch eine andere junge Dame und bestand darauf, das etwas von der deutschen Band Fotos gespielt wird. Nachdem ich den Wunsch aufgeschrieben hatte- mit dem Hinweis darauf, das ich das noch heraussuchen müsste, sagte sie:

“Dann bleib ich hier solange stehen, bis das Lied kommt.”

“O.K.”

Beim einfachen Stehenbleiben bleibt es natürlich nicht- nach jedem Lied wurde gefragt, wann denn nun “Fotos kommt”. Sorry, aber so wird das natürlich nix. Ich versuche ja sonst die mir aufgetragenen Liederwünsche abzuarbeiten, aber wer mehr als 3 Mal in einer Viertelstunde fragt, ist einfach raus.

Schon wieder der 20te. Zeit für meinen Soundtrack:

  • “who-hoo-hoo-o-hoo

Five o´clock heroes - Skin Deep

Five o´clock heroes- diesen Namen haben sich die 4 aus New York von einem The Jam Song entliehen (Just who is the Five o ´clock hero?). Stilsicher bedienen sie sich seit der Namensfindung aus 70er Rock, Punk und Ska Schubladen. Vielleicht kennt der ein- oder andere den New Wave Song “Time on my hands” schon. Meiner Meinung nach wird mit “Skin deep” nochmal eine ordentliche IndieSchippe draufgetan- dass sind definitiv die Helden der Stunde!

  • “Anything in this town

Blood Red Shoes - It´s getting boring by the sea

Warum nur? Ich möchte jetzt, ja jetzt, ein Album von dem englischen Duo haben. Leider reicht es momentan nur für eine 6-Track EP (I´ll be your eyes), die am 22.06.2007 veröffentlicht wird. Doch bis es laut BRS Anfang 2008 endlich soweit mit dem ganzen großen Album ist, vergeht die Zeit bestimmt sauschnell- bei dem Schub den dieser Song hat… Übrigens auch von Zeit zu Zeit live zusehen als Vorband für Maxïmo Park.

  • “coming and going

Cold War Kids - Hospital Beds

Schon wieder ein Lied von den Cold War Kids im Monatssoundtrack. Schon wieder klingt es doch sehr heimelig nach den White Stripes. Schon wieder muss man den Song 3-4 Mal gehört haben, um ihn richtig (aber dann richtig) gutzufinden. Schon wieder fällt mir nicht ein, warum ich den Song hier nicht trotzdem zeigen möchte.

  • “Today my heart swings

Interpol - The Heinrich Maneuver

Endlich ein Nachfolger von “Slow hands”. Wer bei dem Titel an das Verschlucken, oder sonstige medizinische Maßnahmen dagegen denkt, irrt. Das ist nämlich das Heimlich Maneuver. Also ruhig weiteratmen und das Herz schwingen lassen. Am besten an der Westcoast. Das Album kommt am 07.06.2007 in die Läden.

  • “noch mal von vorn, baby

Nosliw - Immer wieder hören

Vom Major “gedropped”, da die Verkaufszahlen vom Debütalbum “Mittendrin” nicht den Vorstellungen der Industrie entsprachen und Nosliw kein poppigeres 2tes Album machen wollte, macht er das einzig richtige: Er bringt eine der beachtenswertesten deutschsprachigen Roots-Raggae Scheiben ´raus. “Mehr davon”, so der Album Titel, braucht jedenfalls den Vergleich mit Gentleman oder Seeed nicht zu scheuen.

Der Klassiker im Monat Mai 2007

  • yes indeed- i love them

Oasis - Fuckin´in the bushes

Es ist das beste Boxkampf “Walk in” Lied, wie ihr wisst. Aber das Allerbeste ist der nicht vorhandene Gesang von einen der Gallagher Brüder…

  • “there is something in the air

Digitalism - Pogo

Schon wieder ist man völlig von den Socken: Zum einen natürlich wegen dem Song, aber andererseits möchte man garnicht glauben, dass Digitalism NICHT aus Frankreich kommt. 2 Hamburger sind nämlich Schuld, das in diesen Tagen durch die Gegend gepogo´et wird. “The next big thing” also, dass sich gut zwischen LCD Soundsystem, Daft Punk und New Order im Plattenschrank macht.

  • “Yeah yeah yeah

Prototypes - “Je Ne Te Connais Pas”

Ja natürlich kennt man den Song. Irgendwas mit hell/ dunkel und Autos? Richtig. Aus der BMW 1er Werbung. Die französische Electronic-Indie Rock Band scheint bei den Werbeleuten richtig beliebt. Hatten sie nicht auch schon die Werbung vom Apple iPod musikalisch unterlegt (Who´s gonna sing). Und auch bei mir sind sie sehr beliebt. Ich mag einfach diesen scheinbar viel zu lauten, übersteuerten Bass.

  • “your face - my place

Air Traffic - “Charlotte”

Eine Spielzeit knapp über 2 Minuten, ein “catchy” Gitarrenriff und ein Text über die Geliebte- mehr braucht man doch nicht, oder? Naja, eigentlich meistens schon. Aber wenn es so eingängig zugeht wie bei “Charlotte”, der Debütsingle der englischen Indie-Band Air Traffic, dann kann man über die Verwendung dieser klassischen Bausteine genüsslich hinwegsehen. Der Song ist einfach gut.

  • “girl´s needs just don´t agree [..] with men´s needs

The Cribs - Men’s Needs

Am 21. Mai ist das neue Album “Men´s needs, Woman´s needs” erhältich. Die erste Single macht schon reichlich positiven Eindruck. “Men´s needs” ist so eingängig, das man die Melodie den ganzen Tag zwischen den Ohren hat. Das dazugehörige Video ist übrigens böse. Sagt jedenfalls der Musiksender mit den 3 Buchstaben und spielt es auch nicht.

  • “´cause i´m gonna ride fast going nowhere

Datarock - Fa Fa Fa

Schonmal was von norwegischem PopDanceFunk gehört? Ja klar- Datarock macht sowas. Und Datarock macht das auch noch gut. 12 Zeilen Text und ein Fafafa im ‘Refrain” bekommt man frei Haus durch die Ohren gespült.

  • “Oh, Teenage hopes

Feist - One234

Die zweite Single vom “The Reminder” Album hat ein schönes OneShot Video verpasst bekommen. Ziemlich simpel, aber sehr sehr sehenswert. Und Zucker für die Ohren gibt es natürlich auch. 1234 ist der legitime “Mushaboom” Nachfolger, der einem immer noch im Kopf herumschwurbelt. Fazit: So schön kann kanadischer FolkPop sein.

Der Klassiker im Monat Mai 2007

  • alright -check this out

Chemical Brothers - Elektrobank

Fast 10 Jahre ist es her. Da erschien mit “Dig your own hole” das 2te Album von den Chemical Brothers. Es beinhaltete neben dem Hit “Block rockin´Beats” und dem von Noel Gallagher gesungenen Song “Setting Sun” auch “Elektrobank”. Und genau dieser war mein Liebling damals…

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