InRealLife


Ich sitze gerne mal mit einem aufgestützten Arm am Kinn vorm PC. Der andere Arm, bzw. Hand, die am anderen Arm dran ist, liegt an der Maus. Sieht wohl für manche so aus, als ob mir schlecht wäre…

Kollege so: “Soll ich dir ne Tüte bringen?”

Ich so:”Nee, wenn du wieder weg bist gehts eigentlich”

Fanden wir lustig.

Übrigens:

Der Typ (aka. Unbekannter Teilnehmer) der versucht mich ständig übers Handy anzurufen und dann auflegt, bekommt seit heute mein neues Symbian-Programm zu spüren. Da ich auf solche bekloppten Anrufe nämlich überhaupt keine Lust habe, ist halt ab jetzt für “Unbekannte Teilnehmer” ständig besetzt. Wenn du es weiterhin versuchen solltest (Protokoll über solche Anrufe bekomme ich ja trotzdem), kann ich das Teil auch so einstellen, das es dich nach einer Südseeinsel deiner Wahl weiterleitet. Lass es mich einfach wissen….

Kennt ihr das: Man wacht auf, ist noch im Halbschlaf und noch damit noch garnicht ganz in der Realität. Irgendwo dazwischen und zwischen Bett & Bad dachte ich letztens: “maluuf”. Einfach so. Ohne zu wissen wer oder was “maluuf” überhaupt ist.

Ich murmelte “maluuf” bei der Morgentoilette (also ausser beim Zähneputzen) und auf der Autofahrt zur Arbeit. Dort angekommen hatte ich immer noch überhaupt keinen Schimmer. Und was tut man, wenn man keinen Schimmer hat? Genau: man hält die Fresse. …oder man googled.

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Wie schon bereits angedroht, ist es heute mal wieder soweit. Der zweite Teil der Sparte “Gäste” ist fertig. Gemeint sind hierbei solche Leute, die sich abends im Club nicht so wirklich benehmen können und mir und den Kollegen das Nachtleben schwer machen. Deshalb also die Anführungsstriche.

Die folgende Begebenheit ist schon ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr her und zählt zu den TOP3 Unannehmlichkeiten, die mir bisher in meinem DJ Leben untergekommen ist.

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Wenn ihr nix anderes vorhabt- ruhig mal “Zimmer frei” (WDR, 22.45 Uhr) einschalten.

Dort bitte auf Platz 49 (irgendwo oben links) im Publikum achten. Dort sitzt nämlich niemand anderes als ich. Höchstpersönlich. Da ich vorher nicht Bescheid gesagt habe, dass ich zugegen sein werde, werden die Kameras jedoch meistens auf Stefanie Tücking gerichtet sein. Sie hatte wahrscheinlich auch einen bequemeren Stuhl. Denn die Stühle für das Publikum sind wirklich hart.

Hätte man uns nicht vorher mit “Frei-Kölsch” betäubt, wäre ich zwischendurch gerne mal aufgestanden um den eingeklemmten, und daher eingeschlafenden, Hintern zu wecken.  Ansonsten war es doch sehr interessant zu sehen, das die Sendung in einem Abwasch durchgeflmt wurde- als wäre diese live.

Mal schauen, wie es sich im Fernsehen ansieht.

Nachtrag zu

Da war ich wieder. Back in the Röhre. Und diesmal gings richtig schnell im Vergleich zum letzten Mal. Nach gut einer dreiviertel Stunde Hardcore Tekkno hören (denn so hört sich das an während der Untersuchung) war ich auch schon fertig. Die Kontrastmittel Spritze haben die Damen diesmal sogar beim ersten Mal im Arm bei mir anbringen können. Pillepale zum Vergleich mit einer Spritze + “Butterly” Kanüle im Handrücken.

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Das Wort Gäste ist oben in Anführungszeichen gesetzt, weil es sich in diesem Beitrag um Personen handelt, die ich nicht als Gäste bezeichne. Ich hätte auch anti-Gäste schreiben können. Diese Menschen zeichnen sich im Besonderen dadurch aus, das sie sich einfach nicht Benehmen können. Oder wollen. So ganz kann ich mich nicht in solche Denkweisen hineinversetzen. Obwohl… Denkweisen? Das würde ja heissen, das dort im Kopf irgendwas passiert. Ich glaube eher, das viele Leute es selbst garnicht wahrnehmen, wie blöd sie sich benehmen. Das liegt ziemlich am Alkohol, der da eine gewichtige Rolle spielt.

Doch als viel gefährlicher schätze ich die Leute ein, die es wirklich drauf anlegen. Die sind nicht betrunken. Die sind einfach sozial überhaupt nicht auf der Höhe. Die leben so für sich. In ihrer eigenen Welt. Und wenn ihnen dort zu langweilig wird- wem laufen die dann über den Weg? Klar, mir!

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Der neue Wahlomat ist fertig. Wer also noch nicht so recht weiss, für welche Partei man sich denn bei der Landtagswahl in Niedersachsen so entscheiden soll, ist das ein klasse Programm.

Samstag abend im Metro. Ich stehe in der DJ-Box und es kommt wieder jemand, der sich bestimmt was wünschen will. Also leihe ich ihm mein Ohr:

ER: “Hey… bist du CDU-Wähler?”
Ich: “?!?!?”
ER: “Ja, ehm… hier ist jemand von der Jungen Union und der hört gerne Bloc Party. Also spiel bloss nix von Bloc Party.”
Ich: “‘Ja nee, ist klar. Also eigentlich nehme ich hier nur Wünsche von Liedern entgegen, die jemand hören will. Wollen wir´s nicht lieber sorum machen?”
ER:” Dann wünsche ich mir DEATH FROM ABOVE!”

Ich habe gelacht. Sehr.

Wer am Sonntag Abend gegen 20.15 Uhr noch total auf dem Schlauch steht und nicht weiß was er machen soll. Der klicke doch auf “more”

(Die anderen dürfen mir gerne mitteilen, was sie denn so zu der Zeit machen.)

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Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich momentan eine Woche Urlaub habe? So zwischendurch. Muss ja auch mal sein. Meine Freundin hatte auch gleich eine passende Idee wie wir einen Urlaubstag rumkriegen: Wir fahren baden. Aber nicht so einfach baden im Meer, oder im Spassbad mit Wasserrutsche, oder so. Nee, ins Solebad fahren wir. Gleich hinter der holländischen Grenze ist son Ding.

Solebad? Noch nie gehört… Soll aber gesund sein. Mit Salz im heissen Wasser. Und ne Massage wird da auch gebucht. Habe ich nix gegen- also fahren wir hin.

Dort angekommen werfen wir uns gleich in flauschige Bademäntel. Scheint hier total IN zu sein. Durch diese Unifomität fällt weniger auf,  dass durch unsere Anwesenheit der Alterdurchschnitt merklich sinkt. Was mir allerdings auffällt ist die durchweg gute, ach was sage ich- euphorische Laune der älteren Damen und Herren.

So beobachte ich 2, wie Schulmädchen kichernde Damen um die 70 (?), die anscheinend den gut gebauten Bediensteten gerne auf eine Runde Scrabble (oder was spielen ältere Damen sonst so gerne?) einladen würden. Anscheinend wird hier schon zum Frühstück hochprozentiges eingenommen. Im Sommer Obstler und im Winter gibts nen kleinen Pharisäer zum aufwärmen. Da wir uns in der Übergangszeit befinden, wird eben beides getrunken.

Das Ergebnis sind gutgelaunte, aber manchmal auch lethargisch wirkende Rentner, die sich vom Salz im Wasser treiben lassen. Einzelne sogar mit dem Kopf nach unten. Respekt! Nach einer halben Stunde nassem rumtreiben begeben wir uns zur Massage.

Ich darf mich nur von nicht allzugut aussehenden Masseurinnen massieren lassen- sagt meine Freundin. Mir wäre das ja egal. Wenig später lerne ich auch meine, von meiner Freundin akzeptierte, Masseuse kennen. Henk.

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