Der 20te im Monat ist Soundtrack Zeit:
- “Sweetness comes and goes and i´m always here to stay“
Trolle Siebenhaar – Sweet Dogs
Bei dem Namen “Trolle Siebenhaar” habe ich eher mit einer Folk-Gothic Band gerechnet. Trotzdem oder gerade deshalb musste ich mir den Song “Sweet Dogs” anhören- es wäre aber auch zu lustig gewesen, wenn eine düstere Combo ein Lied über süße Hunde singt. In Wahrheit aber hat das dänische Duo Ane Trolle und Martin Siebenhaar nix mit Gothic am Hut. Gut so! Denn Sweet Dogs ist einfach ein Supersommerlied zum aus- und entspannen…
- “xxx“
The Go! Team – Grip like a Vice
Das langersehnte neue Album “Proof of Youth” des Go! Teams kommt im September. Soviel ist sicher. Die erste Single unverkennbar. Mit synthetischen Claps und der Stimme von Ninja geht´s direkt “back in time” zum 80er Jahre Dancefloor. Wo sind die Moonboots? Wir gehen tanzen…
- “bought it in a can“
Architecture in Helsinki – Heart it races
Tausche Blechbläser gegen Marimba-Sounds. Diese Kleinanzeige muss es tatsächlich so gegeben haben: Wer Architecture in Helsinkis ersten Alben gehört hat, wird das wissen. Es ist natürlich immer noch dieser Sound geprägt von dieser herrlich kindlichen Naivität. Aber der Beat beim Vorboten des Albums “Places like this” erinnert doch stark an Raggae/Dancehall Nummern kürzlich vergangener Zeiten. Experimentel und doch (gerade deswegen!) überaus eingängig. Der Text ist zwar nur ein einfacher Song-a-long, aber wer braucht denn schon vertonte Doktorarbeiten?
- “dance like your shoes don´t fit“
Art Brut – Direct Hit
Ach ist das schön. Endlich mal wieder ein ganzen Album von hinten bis vorne vollgepackt mit Gitarresongs, die wirklich überzeugen. “It´s a bit complicated” macht da weiter wo “Bang Bang Rock´n Roll” aufgehört hat. Mein Anspieltipp, ausser der ebenfalls großartigen Single hier, ist natürlich St. Pauli. In der Hamburg School lernt man nämlich: “Punkrock ist nicht tot!” Ausser dieser Wahrheit finden sich brillante Texte verpackt in eben dieser untoten Musik- vordergründig um zu tanzen, so als wenn deine Schuhe nicht passen würden.
- “Fear keeps us all in place“
Bloc Party – Hunting for witches
Das ganz “plain”e Video passt hervorragend zum Song: Der geht nämlich auch einfach geradlinig drauf los und hat dieses Bloc Party typische Gitarrenriff, das einem tierisch in die Beine geht. Textlich, zum Zeitgeschehen passend, wird uns eine Geschichte erzählt, über einen Typen, der auf seinem Hausdach mit einem Gewehr nach den bösen Leuten Ausschau hält, die auf seinen Job und seine Frau scharf sind- wie er aus den Medien weiss… Angst ist ja wirklich die grösste Waffe im politischen Geschäft.
- “I´ll live for you- i´d die for you”
Klaxons – It´s not over yet
Wer sich 1995 schon mit Tanzmusik beschäftigt hat, dem wird dieser Song bekannt vorkommen. Tatsächlich handelt es sich um ein Cover von Paul Oakenfolds Projekt “Grace” aus dieser Zeit.
- “Leb´doch mehr wie deine Mutter“
Turbostaat – Harm Rochel
Wer durch googeln des Liednamens auf diese Seite gekommen ist und nun wissen möchte, was denn wohl Harm Rochel bedeutet; dem sei gesagt: garnix! Die Turbostaatler sind nur der Ansicht, das ihre Songs halt Namen verdient haben. Irgendwelche zwar, aber darauf kommts ja auch nicht an. Drauf an kommt es auf den Song an sich. Und da punkten die Beatsteak-Freunde ganz gewaltig.